Välkommen in einer neuen Ära.

Deine Ziele umsetzen - 5 Gründe warum wir scheitern!

 

Ziele umsetzen und Träume verwirklichen
... darum scheitern wir!
Die 5 Gründe, die es Dir schwer machen Deine Vorsätze zu erreichen!

    Gute Vorsätze, wer hat sie nicht. Doch wie schaffen wir es, nicht nur Vorsätze zu haben und zu planen, sondern diese auch umzusetzen? Heute starten wir mit unserer zweiteiligen Serie, um Dich zu unterstützen, Deine Vorsätze für das neue Jahr umzusetzen. Im ersten Teil schauen wir uns an, warum wir scheitern. Was ist es, was uns daran hindert, Ziele zu erreichen und unsere Träume umzusetzen? Im zweiten Teil geht es darum, wie Du Deine Ziele erreichen kannst.

    Vorsätze im neuen Jahr, das kennt bestimmt jeder. Getreu nach dem Motto „Mein Ziel für 2019 ist es, die Ziele von 2018 zu erreichen, die ich mir 2017 gesetzt habe, weil ich mir 2016 vorgenommen habe, das zu erledigen, was ich 2015 geplant habe, weil ich es 2014 nicht geschafft habe, die Ziele von 2013 umzusetzen …“ Doch wie heißt es im Text der Slammerin Julia Engelmann „Eines Tages, Baby, da werden wir alt sein, Ohh, Baby werden wir alt sein und an all die Geschichten denken, die wir hätten erzählen können.“ Doch genau das wollen die meisten eben nicht sagen und später bereuen, dass sie nicht ihr Leben gelebt haben, nicht ihre Ziele erreicht haben und nicht ihre Träume gelebt haben.

    „Du hast nur ein Leben.“
    – Anne Brolien

    Doch wie können wir unsere Ziele erreichen, was ist es, was uns scheitern lässt? Für viele Menschen ist der Januar ein idealer Zeitpunkt, sich neue Ziele zu stecken und motiviert ans Werk zu gehen. Nicht ohne Grund verzeichnen die Fitnessstudios die höchsten Zuwächse im Januar. Circa 90% der Deutschen starten das neue Jahr mit guten Vorsätzen. Doch die Frage ist: Wie viele setzen ihre guten Vorsätze auch um? Statistisch beginnen nur etwa 70% überhaupt damit, ihre Ziele für das neue Jahr anzugehen. Nur 10% halten tatsächlich durch und setzen ihre Ziele um. Das ist eine ziemlich traurige Zahl, aber spiegelt die Unzufriedenheit vieler Menschen, die am Ende des Jahres wieder auf unerreichte Träume und Ziele blicken.

    „Nur 10% setzen ihre Ziele tatsächlich um.“

    Um dieses Thema anzugehen, ist es erstmal wichtig zu herausfinden, warum erreichen wir unsere Ziele nicht. In einem zweiten Schritt schauen wir dann lösungsorientiert, wie Du Deine Träume erfolgreich umsetzen kannst. Vielleicht kennst Du das auch, diesen Enthusiasmus, motiviert an ein neues Ziel zu gehen, eine neue Idee, ein neues Projekt, etwas, was Du schon immer machen wolltest. Vielleicht willst Du mehr Sport machen, vielleicht ein neues Instrument lernen, vielleicht eine neue Sprache oder beruflich etwas anderes machen. Nehmen wir das Beispiel „mehr Sport machen“. Zu Beginn startest Du hochmotiviert, meldest Dich im Fitnessstudio an und gehst regelmäßig hin. Doch dann regnet es doch plötzlich im Februar und da lockt die Couch doch viel mehr als das Fitnessstudio. Und dann noch diese Erkältung und das im Winter, da kannst Du nun wirklich keinen Sport mehr machen. Oft sind genau das die Zeitpunkte, mit dem ambitionierten Sportprogramm aufzuhören; selbst wenn Du wieder gesund bist oder es nicht mehr regnet. So bist Du stolzer Besitzer eines Jahresabos im Fitnessstudio aber gehst nicht hin. Anstatt in dieses „Neujahrsschnäppchen“ zu investieren, hättest Du das Geld lieber gespendet. Diese nicht umgesetzten Ziele und Pläne machen etwas mit uns, …

    • … sie demotivieren uns,
    • … sie lassen uns den Glauben an uns selbst verlieren, an unsere Selbstwirksamkeit. Sprich, wir glauben schlichtweg nicht mehr, dass wir einmal gesetzte Ziele auch umsetzen,
    • … wir wollen uns möglicherweise keine neuen Ziele setzen, da wir diese „ja sowieso nicht erreichen“
    • … letztendlich machen nicht umgesetzte Ziele uns unzufrieden und unglücklich!

     

    Warum setzen wir unsere Ziele nicht um?

    Es gibt mehrere Gründe, warum wir unsere guten Vorsätze und Ziele nicht umsetzen, die wir Dir jetzt beschreiben. Du kannst im Anschluss mal schauen, wo genau bei Dir die Schwierigkeit liegt. Im nächsten Blog von uns kannst Du dann nachlesen, wie Du dieses Thema angehen kannst.

    1. Unsere Ziele sind zu groß! 

     Oft setzen wir uns schlichtweg zu große Ziele, beispielsweise wollen wir „den Marathon nächstes Jahr schaffen“ oder „jeden Tag Sport machen“ oder „nie mehr Schokolade oder Zucker essen“. Genau das ist in der Regel schwierig, da das Ziel von unserer jetzigen Situation zu weit entfernt ist. Der Couchpotato wird sich schwertun, von heute auf morgen fit wie ein Turnschuh zu werden, ein Athlet zu werden und einen Marathon zu laufen, genauso wie es der Naschkatze schwerfallen wird, von heute auf morgen komplett auf Schokolade zu verzichten. Verstehe uns nicht falsch, ambitionierte Ziele sind gut, doch können sie auch demotivieren und genau das Gegenteil bewirken, nämlich dass wir entweder gar nicht anfangen oder nur kurz durchhalten, da es einfach zu viel ist.

    Ich selbst beispielsweise habe oft das Ziel gehabt, mehr Wasser zu trinken und regelmäßig habe ich mir vorgenommen, täglich 2-3 Liter zu trinken. Ein paar Mal habe ich wirklich so viel getrunken, doch nach kurzer Zeit habe ich es nicht mehr geschafft, da war es dann nur ein Glas oder ich habe tagsüber gar nicht mehr daran gedacht oder schlichtweg keinen Durst gehabt. Abends habe ich frustriert gemerkt, dass ich eigentlich noch 3 Liter trinken müsste und habe mir gesagt „Das schaffe ich jetzt nicht mehr“ und habe aufgegeben. Jetzt schaffe ich es, indem ich einfach meine Ziele kleiner stecke und mit einem Glas Wasser täglich angefangen habe. Das klingt wenig und leicht und in meinen Gedankengängen früher „bringt das ja nichts für meine Gesundheit“. Ist das so leicht, könnte ich problemlos 3 Liter Wasser täglich trinken. Das ging aber nicht, weil das Ziel schlichtweg zu groß war.

    2. Unklare Zielsetzung

    Eine weitere Schwierigkeit ist eine unklare Zielsetzung. Ziele brauchen einen Fahrplan und Du solltest Dich an ein paar Regeln halten. Bestimmt hast Du schon mal von der SMART-Regel gehört (Ziele sollten SMART definiert sein: S wie spezifisch, M wie messbar, A wie attraktiv, R wie realistisch und T wie terminiert. Darauf gehen wir im nächsten Blogartikel ein).

    In der Praxis heißt das, dass wir unsere Ziele oft falsch definieren und ein konkreter Plan fehlt. Nehmen wir mal ein paar Beispiele:

    • Zielbeispiel 1: Ich möchte mehr Sport machen.

    Das Ziel ist unkonkret, da wir „mehr“ nicht messen können. Wie viel ist mehr? Wir haben dadurch keinen konkreten Plan und im Alltag wird nicht klar, wieviel Sport denn nun mein Ziel ausmacht. Fraglich ist hier auch, wie attraktiv „mehr Sport“ für Dich im Alltag ist. Reicht das, um Dich von der Couch zu holen?

    Zudem ist das Ziel unspezifisch und nicht terminiert, denn es ist weder klar, was wir konkret an Sport machen wollen und wann genau, beispielsweise „Jeden Montag nach der Arbeit joggen gehen.“

    •  Zielbeispiel 2: Ich werde jeden Tag ins Fitnessstudio gehen.

    Wenn ich vorher kaum Sport gemacht habe, scheitert das Ziel an der Realität. Es ist unrealistisch von heute auf morgen plötzlich jeden Tag Sport zu machen. Die Ist-Situation unterscheidet sich enorm von unserem Wunsch und so werden wir entweder gar nicht anfangen oder nach kurzer Zeit frustriert aufgeben. 

    • Zielbeispiel 3: Ich möchte mich als Coach selbstständig machen.

    Hier fehlen konkret die einzelnen Ziele und nächsten Schritte, um Dich Deinem Ziel zu nähern. Das klingt jetzt vielleicht logisch, doch oft scheitern große Träume an einer konkreten Planung, wie ich diesen Traum in die Tat umsetzen soll.

    3. Die Macht der Gewohnheit

    Das nächste Thema ist Gewohnheiten, sie sind fantastisch, wenn es „gute Gewohnheiten“ sind die wir haben wollen und sie sind problematisch, wenn es eben genau das ist, was wir nicht haben wollen, beispielsweise jeden Abend fernsehen oder stundenlang auf dem Handy surfen. Sprich wir erreichen viele Ziele nicht, weil wir es nicht schaffen, neue gute Gewohnheiten in unser Leben zu integrieren, beispielsweise regelmäßig Sport. Hier heißt es, „Gewohnheiten erschaffen“ und dranbleiben. Wie das genau geht, berichten wir im nächsten Blog.

    4. Rückschläge lassen uns aufgeben

    Vielleicht kennst Du das auch, nehmen wir das Thema Sport, es regnet oder Du bist krank und gehst nicht joggen. Oft ist das „der Anfang vom Ende Deiner Sportkarriere“ und Deine guten Vorsätze werden begraben. Oft ist die neue Gewohnheit noch nicht automatisch Teil Deines Lebens und so hören viele Menschen nach einem kleinen Rückschlag auf.

    Der innere Dialog hilft dann oft nicht wirklich, so kommen vielleicht Sätze wie „Ach, ich schaffe das eh nicht …“ oder „Jetzt lohnt sich das auch nicht mehr“ oder „Das wird eh nichts“ oder Ähnliches. Schon ist der innere Schweinehund da und katapultiert Dich wieder in den alten Trott. Hier hilft es proaktiv mit Rückschlägen umzugehen, dazu mehr im nächsten Blog.

    5. Wir machen uns nicht bewusst, was wir erreicht haben

    Oft machen wir uns leider auch nicht klar, was wir eigentlich bereits geschafft haben. So demotiviert uns beispielsweise die Woche ohne Sport so sehr, hinzu kommen Glaubenssätze und innere Dialoge, dass wir aufhören mit dem Sport. Hier hilft es, ein Erfolgstagebuch zu führen (mehr dazu im nächsten Blog).

    Du kannst nun für Dich einfach mal ein Thema anschauen, an dem es bei Dir hapert. Auch wenn Dir mehrere auffallen, konzentriere Dich auf einen Bereich und im nächsten Blog erfährst Du, wie Du mit diesen Schwierigkeiten umgehen kannst.

    Übrigens, wir entwickeln gerade ein Art Tagebuch, welches Dich als Coach bei genau diesen Themen unterstützt. Mehr dazu erfährst Du demnächst.

     

    Viele Grüße aus dem richtig kalten Schweden,

    Dr. Anne und Olof Brolien

    Schweden, Januar 2019

     

    NOCH FÜR KURZE ZEIT: Für mehr Inspirationen und Unterstützung gibt es die zweite limitierte Auflage unseres Schwedenkalenders 2019 für Dich. Nachbestellt wird dann leider nicht mehr, wenn alle, dann alle ;-)

    Lagom Era Blog Anne Brolien Olof Brolien Ziele

     


    Hinterlassen Sie einen Kommentar

    Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen