Välkommen in einer neuen Ära.

Glücklich leben wie in Schweden: 2. Inspiration für Dich

Lagom-Era Blog Glück Schweden 

 Glücklich leben wie in Schweden 
- Zufriedenheit & Balance für Dich
mit 3 Tipps für "Zufriedenheit im Jetzt"

Die Schweden führen, neben den anderen skandinavischen Ländern, seit Jahren den World Happiness Report an. Was hat es damit auf sich und was können wir davon lernen? Genau darüber haben wir dieses Jahr äußerst erfolgreich auf der größten Buchmesse der Welt in Frankfurt gesprochen. In mehreren Vorträgen haben wir dazu Hunderte von Menschen inspirieren, unterstützen und begeistern dürfen.

Das möchten wir Dir nicht vorenthalten. In unserer Reihe „Inspirationen für ein Leben in Balance und Zufriedenheit“ unterstützen wir Dich auf Deinem Weg in Richtung Glück und Ausgeglichenheit. 

Wie wir im ersten Teil unserer Reihe verdeutlicht haben, sind es vor allem die inneren „Stellhebel“, die Dein Leben verändern können. Wobei, die innere Einstellung verändert nicht unbedingt Dein Leben, sondern vor allem die Einstellung zu Deinem Leben. Doch genau das hat zur Folge, dass es Dir viel besser geht und Du letztendlich doch Dein Leben änderst. Du wirst mehr zu dem Menschen, der Du bist und der Dir guttut, zufrieden und ausbalanciert! Wie gesagt, es geht nicht darum, jemand anders zu werden, sondern mehr der Mensch zu werden, der Du bist – ohne lästige Gedanken oder Sorgen, die Dich nur runterziehen!

In diesem zweiten Blog unserer Reihe möchten wir mit Dir an Deiner „Zufriedenheit im Jetzt“ arbeiten. Das klingt vielleicht erstmal wie ein schöner Traum, aber es ist tatsächlich möglich: Hier, Heute & Jetzt zufrieden zu sein. Zufrieden sein mit dem, was sie haben, darin sind die Schweden sehr stark. Und auch wir haben das auch geschafft  -also wirst Du es auch schaffen!

Das soll natürlich jetzt nicht heißen, dass Du keine Träume und Ziele mehr verfolgen solltest. Nein. Doch wäre es nicht schön, auch auf dem Weg zu Deinen Zielen zufrieden mit Deinem Leben zu sein? Denn der Weg zu einem Ziel macht auch viel Lebenszeit aus und wie schade ist es, hier nur „durchzurasen“ und diesen Weg nicht zu genießen. Das wünschen wir uns doch auch von unseren Kindern. Sie sollen auch heute glücklich sein und nicht erst mit Partnerschaft, festem Job und Haus mit Garten, oder? Das soll auch nicht heißen, alles Negative zu ignorieren. Sondern für das Positive sensibler zu werden und das wahrzunehmen.

Wissenswertes vorab

  • Das „Wenn … , dann … Phänomen“ macht Dich unglücklich!

Aber lass uns eine kurze Vorgeschichte dazu erzählen. Vielleicht kennst Du das auch: Das berühmte „Wenn … , dann … „ Phänomen. Also „Wenn ich das und das geschafft habe, dann ist alles gut. Dann geht es mir gut …“ Ich selbst kenne das nur zu gut, da war es der Studienabschluss, die feste Anstellung, die Partnerschaft … Ja, wenn das alles erledigt ist, dann geht es mir gut, dann kann ich mich zurücklegen und genießen.  Das Problem daran ist, dass Du das Glück nie dort ist, wo Du gerade bist. Es ist in der Zukunft oder an einem anderen Ort. Also, höre auf, Dich nur auf „Später“ zu freuen. Höre auf, Dein Glück von Ereignissen und Orten abhängig machen. Der einzige Tag, der Dir zum Handeln, Fühlen, Lieben … zur Verfügung steht.

 

  • Du bist verantwortlich für Dein Glück.

Was wir beim „Wenn …, dann … Phänomen“ übrigens vergessen, ist die Wissenschaft, denn die besagt, dass nur 10% unseres Glücks abhängig ist von äußeren Umständen (Lyobomirksky, Sonja. "The How of Happiness", Penguin Books, 2008). Du hast somit wahnsinnig viel Einfluss auf Dein Glücksempfinden!

 

  • Wir sind gute Fehlerdetektoren.

Wir sind – ursprünglich aus der Steinzeit begründet – fantastische Fehlerdetektoren. Denn wenn wir damals eher auf das Blümchen geachtet hätten als auf den Säbelzahntiger, wären wir vielleicht alle jetzt nicht hier. Dieser Fehlerdetektor ist fantastisch, wenn es um echte Gefahren geht, also Du willst eine Straße überqueren und ein Auto kommt. Hier gilt es schnell zu reagieren. Genau hier sollst Du das Negative sehen und schnell reagieren – sonst aber nicht!

Doch ist dieser Fehlerdetektor weit häufiger im Einsatz, als wir ihn eigentlich brauchen und genau das tut uns nicht gut. Er kann uns den jetzigen Moment ganz schön vermiesen. Vielmehr: Es macht uns langfristig krank und wir nehmen das Gute und Positive in unserem Leben gar nicht mehr wahr.

Wie kannst Du also nun also Zufriedenheit im JETZT erreichen?

3 Tipps für Dich, wie Du mehr "Zufriedenheit im Jetzt" lebst:

    1. Schalte den inneren Fehlerdetektor bewusst mal aus und sage Dir: Mein Leben ist gut so, wie es gerade ist!

      Drücken wir es schwedisch aus: „Dein Leben ist lagom (=genau richtig)“ - auch wenn es (noch) nicht perfekt ist. Nimm den jetzigen Moment an, ohne etwas verändern zu wollen. Nimm Dein Leben an, denn es ist genau das, was Du gerade hast und was Du bis hierhin erschaffen hast.

      Denn sind wir mal ehrlich, es gibt immer etwas, ich wiederhole IMMER irgendetwas, was nicht stimmt. Vielleicht bist Du gerade hungrig oder Du bist unausgeschlafen oder bist nicht zufrieden mit dem, was Du heute bislang geschafft hast. Will heißen: Du kannst immer etwas finden, was gerade nicht optimal und perfekt ist. Suchst Du ständig nach dem Punkt in Deinem Leben, der gerade nicht perfekt ist, lenkst Du auch Deine Energie und Deinen Fokus darauf – und es geht Dir auch dementsprechend! Dabei vergisst Du all die Dinge, die schon ziemlich toll sind. 

        2. Meditiere

          Meditation ist eine wunderbare Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen und dafür nichts tun zu müssen. Probiere es gern mit einer kleinen Atemmeditation aus:

          Nimm Dir eine Minute Zeit und setze Dich mit aufrechtem Rücken hin. Schließe dazu gern die Augen und atme nun tief in den Bauch ein und wieder aus. Lass den Atem ganz natürlich kommen und gehen. Du kannst Dir vorstellen, dass Du Ruhe einatmest und alle Sorgen, nicht „genug“ zu sein, noch nicht alles geschafft zu haben oder ähnliche Gedanken einfach ausatmest.

            3. Weiterentwicklung gern später

              Jetzt – gerade in dem Moment ist alles gut. Du darfst und kannst Dich gern im nächsten Schritt weiterentwickeln. Doch genau jetzt gönnst Du Dir eine Pause, darfst zufrieden sein.

              Auch ich selbst habe früher oft auf die nächsten Punkte meiner To-do-Liste geschaut, wenn ich einen Punkt abgehakt habe. Doch die Pause zwischendrin ist so unendlich wichtig. Sie

              • … gibt Dir Kraft für das, was kommt. So kannst Du Deine nächsten Aufgaben mit Kraft und Energie ausüben.
              • … gibt Dir Ruhe und Zufriedenheit im Moment, mit dem, was ist und dem, was Du erreicht hast.

              Du kannst Dich danach gern weiterentwickeln und an Deinen Zielen arbeiten, aber eins nach dem anderen oder wie man in Schweden sagt „En sak i taget“.

              Dr. Anne & Olof Brolien

              Schweden, Dezember 2018

               

              JETZT NEU: Für mehr Inspirationen und Unterstützung, haben wir unseren ersten Schwedenkalender 2019 für Dich zusammengestellt. Den gibt es hier in limitierter Auflage nur für Dich.

              Zudem haben wir vor Kurzem unsere 2 Bücher "Lagom Achtsam - Dein schwedischer Reisebegleiter zu nachhaltigem Glück und Zufriedenheit." und "Lagom achtsam PRAXIS" in Neuauflage veröffentlicht.

              Wochentischkalender Lagom-Era 2019

               

               

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