Välkommen in einer neuen Ära.

Glücklich leben wie in Schweden: 3. Inspiration für Dich

Lagom-Era Dankbarkeit

Zufriedenheit & Balance für Dich und „Glücklich wie die Schweden“
- mit 3 Tipps für mehr Dankbarkeit

Die Schweden führen, neben den anderen skandinavischen Ländern, seit Jahren den World Happiness Report an. Was hat es damit auf sich und was können wir davon lernen? Genau darüber haben wir auf der Frankfurter Buchmesse Hunderte von Menschen inspirieren, unterstützen und begeistern dürfen.

Darüber möchten wir Dir berichten in unserer Reihe „Inspirationen für ein Leben in Balance und Zufriedenheit“. Hier unterstützen wir Dich auf Deinem Weg in Richtung Glück und Ausgeglichenheit. 

Wie wir im ersten und zweiten Teil unserer Reihe verdeutlicht haben, sind es vor allem die inneren „Stellhebel“, die Dein Leben verändern können. Hier zeigen viele wissenschaftliche Studien, dass wir selbst enorme Möglichkeiten haben, unser Leben positiv zu gestalten und genau das Leben zu leben, was wir uns erträumen. Oft sind es nämlich „nur“ unsere Gedanken, die uns unglücklich machen!

In diesem dritten Blog unserer Reihe möchten wir mit Dir an den Themen arbeiten, die schon gut in Deinem Leben sind, die wir aber oft übersehen. Häufig merken wir tatsächlich erst, was wir haben, wenn wir es verloren haben. Das muss nicht sein!

Bevor wir auf den nächsten Tipp eingehen, möchten wir Dir eine Frage stellen: Was macht glückliche Partnerschaften, aber auch glückliche Familien und Freundschaften, ja sogar gute Arbeitsbeziehungen aus? Es ist, den anderen zu schätzen und dankbar zu sein.

Unser nächster Tipp für Dich also lautet: sei dankbar

Wissenswertes vorab

  • Echte Dankbarkeit kommt aus dem Herzen und ist kein Automatismus!

Doch viele verbinden Dankbarkeit mit dem automatischen „Danke“, was uns seit Kindertagen antrainiert wurde. Wir erinnern uns an das Stück Wurst vom Fleischer und die Worte der Mama (oder des Papas) „Was sagt man da?“. Sagt das Kind dann artig „Danke“ sind alle froh. Genau diesen Automatismus nehmen wir mit bis ins Erwachsenenalter. Doch das ist nicht die Dankbarkeit, die Dir hilft glücklicher und zufriedener zu sein. Echte Dankbarkeit kommt aus dem Herzen!

 

  • Wir sind ausgestattet mit einem Steinzeitgehirn.

Nur ist es gar nicht so einfach, echte Dankbarkeit zu zeigen, da wir mit einem „Steinzeitgehirn“ ausgestattet sind. Das will heißen, dass wir sehr gut das Negative wahrnehmen. Es war eben wichtig, eher den Säbelzahntiger wahrzunehmen, als sich über die Blümchen am Wegesrand zu freuen, denn sonst wären wir wahrscheinlich alle nicht hier.

5 Posive Folgen echter Dankbarkeit

Auch die Zeitschrift Scientific Journal bestätigt, dass unter 24 Stärken der Menschen Dankbarkeit der stärkste Faktor für ein gutes menschliches Miteinander und emotionale Gesundheit (Emmons, Robert: Little Book of Gratitude) ist. Doch noch viel mehr, denn Dankbarkeit ist gut, um …

  1. körperlich gesünder zu leben.
    So zeigt die Wissenschaft, dass dankbare Menschen ein besseres Immunsystem, ein niedrigeres Stresslevel und weniger Schmerzen haben.

  2. ein höheres Einkommen und eine bessere Arbeitsleistung zu erzielen. Sprich unsere Produktivität steigt und sogar die Qualität unserer Arbeit.

  3. bessere soziale Beziehungen zu führen.
    So zeigt sich beispielsweise, dass Ehen, in denen Dankbarkeit gelebt wird, glücklicher und langlebiger sind. Auch haben dankbare Menschen mehr und tiefere Freundschaften. Zudem erhalten sie eine stärkere soziale Unterstützung, wenn sie diese benötigen.

  4. emotional gesünder zu leben.
    Sprich wir sind tatsächlich optimistischer und können in dieser besseren Stimmung laut Wissenschaftlern sogar Depressionen mildern.

  5. ausbalanciert und ausgeglichen zu leben.
    Durch das tägliche „dankbar sein“ schaffst Du einen Ausgleich. Du bist mehr bei Dir, bei den Themen, die Dich bewegen und verlierst Dich weniger im Außen, wie es heute so oft durch die sozialen Medien passiert. Denn: Bist Du bewusst dankbar, kommt kein neuer Input, sondern Du reflektierst das, was bereits in Deinem Leben ist. So schaffst Du eine Balance und lebst mehr „lagom“ – genau richtig.

Wie kannst Du nun also dankbar sein?

3 Tipps für Dich, wie Du mehr "Dankbarkeit" lebst:

    1. Übe Dankbarkeit täglich

      Du kannst mit Dankbarkeit Dein Leben in vielen Bereichen verbessern. Nun ist es mit der Dankbarkeit aber wie mit Sport. Du kannst Dir Dankbarkeit vorstellen wie einen Muskel, der täglich trainiert werden will, damit er stark wird und bleibt. Denn: auch bei der Dankbarkeit ist es wie bei vielen Dingen, sie leben davon, dass Du sie regelmäßig ausführst und nicht nur eine Zeitlang, in der Dich gerade dieses Thema interessiert. Somit heißt es auch bei der Dankbarkeit: Üben, üben, üben und das am besten täglich.


      2. Führe ein Dankbarkeitstagebuch

      Wir empfehlen Dir ein Dankbarkeitstagebuch zu führen.  Hier kannst Du Dich bewusst fragen:

      Wofür bin ich gerade dankbar?

      Was war schön heute?

       

      Das sind ganz simple Fragen. Diese bewirken sehr viel in Dir, wenn Du sie Dir regelmäßig und aus vollem Herzen stellst. Wenn Du die Antworten dann noch schriftlich festhältst, geht die Dankbarkeit tiefer in Dein Bewusstsein.

      3. Entwickele eine Routine für Dankbarkeit

        Am einfachsten wird Dankbarkeit ein Teil Deines Lebens, wenn Du eine tägliche Routine entwickelst. So kannst Du Dir beispielsweise morgens, tagsüber oder abends eine feste 5—Minuten-Dankbarkeitspause nehmen.

        Also: Willst Du glücklich leben ist Dankbarkeit ein großer Faktor, der Dich zufriedener und ausgeglichener macht. Wir möchten abschließen mit der Frage an Dich:

        Wofür bist Du gerade in diesem Moment dankbar?


        Dr. Anne & Olof Brolien

        Schweden, Dezember 2018

         

        JETZT NEU: Für mehr Inspirationen und Unterstützung, haben wir unseren ersten Schwedenkalender 2019 für Dich zusammengestellt. Den gibt es hier in limitierter Auflage nur für Dich.

        Zudem haben wir vor Kurzem unsere 2 Bücher "Lagom Achtsam - Dein schwedischer Reisebegleiter zu nachhaltigem Glück und Zufriedenheit." und "Lagom achtsam PRAXIS" in Neuauflage veröffentlicht.

        Wochentischkalender Lagom-Era 2019

         

         

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