Välkommen in einer neuen Ära.

Studie: Deshalb machen Strand und Sonne Dich nicht (unbedingt) glücklich ...

Wie oft träumen wir doch von dieser einsamen Insel, von Sonne, vom Meer – vor allem an diesem grauen dunklen Wintertagen.

Wenn der schrille Klang des Weckers uns morgens aus unseren süßen Träumen reißt. Wenn wir uns morgens im Dunkeln auf den Weg machen, den Tagesmarathon zu bestreiten. Wenn wir uns morgens im Stau herumärgern müssen und auf dem Weg vom Parkplatz zum Büro durchnässt vom Schneematsch oder Regen sind. Wenn wir von einem To-do zum nächsten Hetzen und das Gefühl haben, unsere To-do-Liste verlängert sich automatisch, wenn wir etwas erledigt haben. Wenn wir abends im Dunkeln wieder nach Hause kommen und nur die Beine hochlegen wollen, aber da noch so viel zu tun ist.

Dann ist dieser Traum von Sonne, Strand und Meer wie ein kleiner Hoffnungsschimmer im Grau des Alltags. Mit Sonne wäre alles besser, da haben wir weniger Probleme, denn da ist ja auch das Wetter ganz anders. Ja, die Vorstellung jeden Tag mit der Sonne aufzustehen, den ganzen Tag besseres Wetter zu haben, abends lange draußen zu sitzen und nach einem lauen Sommertag auf der Terrasse schlafen zu gehen, klingt verlockend.

Nun kommt das große ABER, denn Studien konnten zeigen, dass ein freundlicheres und sonnigeres Klima zwar bei saisonalen Verstimmungen und Krankheiten hilft, wie beispielsweise bei einer Winterdepression, nur das Glücksniveau ist im sonnigeren Klima nicht höher als bei Menschen, die in kälteren Regionen leben.

So glauben beispielsweise Einwohner aus Nebraska, die dort den harten Winter durchstehen müssen, dass die Kalifornier glücklicher wären, aber dem ist nicht so. Natürlich würden viele Menschen zu Beginn das schöne Wetter genießen. Doch auch hier würde sich der Alltag einschleichen. An das bessere Wetter gewöhnen wir uns schnell und dann kommen auch dort die Themen des Alltags hinzu. So hat das ,bessere Wetter' nach einem gewissen Zeitraum keinen Einfluss mehr auf unsere Stimmung. Nichtsdestotrotz neigen viele Menschen dieser sogenannten „focussing illusion“, wie sie auf Englisch genannt wird, zu erliegen. Also sie schätzen die Lebenszufriedenheit an einem anderen Ort mit ‚besserem‘ Wetter höher ein – doch ist das Glücksempfinden in der Realität dort nicht höher.Und dann sind wir wieder bei unserer Einstellung: Also wie gehe ich mit den äußeren Begebenheiten um? Was für einen Einfluss haben die äusseren Umstände auf mich?

Glück ist, die einfachen Dinge des Lebens wertschätzen zu können

Was heißt das für Dich?

  • Nicht das Wetter ist notwendigerweise „schuld“ an Deiner Stimmung.
  • Versuche die kleinen Dinge Deines Alltags wertzuschätzen.
  • Träumst Du aber tatsächlich vom Leben im Süden, gib diesem Traum eine Chance – denn Du hast nur ein Leben. Dafür ist es aber wichtig, diesen Schritt vorher realistisch und auch kritisch zu prüfen.

Wie Du es schaffen kannst, Deinen manchmal vielleicht grauen Alltag bunter zu sehen, dabei unterstützen wir Dich als Lagom-Era. Lagom kommt aus dem Schwedischen und steht für „genau richtig“. Mit der Lagom-Era haben wir die Ära für Zufriedenheit und Nachhaltigkeit begonnen. Wir möchten Dir dieses schwedische Lebensgefühl näherbringen, damit Du gesund und lange glücklich lebst! Weitere spannende Impulse und Artikel dazu findest Du regelmäßig, wenn Du uns auf Facebook folgst: Hier geht es zu unserer Facebook-Seite.

Zudem haben wir im Februar 2018 unser Buch veröffentlicht: E-Book: Lagom achtsam - Dein schwedischer Reisebegleiter zu nachhaltigem Glück und Zufriedenheit.

 


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