Välkommen in einer neuen Ära.

Warum zum Glück Annehmen und Loslassen gehören

Loslassen LagomEra

 

Warum zum Glück Loslassen und Annehmen gehören

Loslassen. Viele von Euch kennen das bestimmt: Du musst loslassen! Lass Deine zu hohen Erwartungen los, lass bestimmte Vorstellungen los, lass Deine zu hohen Ansprüche los, lass Menschen & Dinge los, die Dir nicht guttun, lass den Ärger los. Und alles wird gut.

Und ja, ein Stück weit stimmt das auch. Loslassen tut gut, vor allem, wenn uns etwas nicht glücklich macht. Ein glückliches Leben braucht Loslassen! Gleichzeitig ist das nur eine Seite des Glücks, denn zum Loslassen gehört genauso das Annehmen!

Ein glückliches Leben heißt Annehmen und Loslassen.
Dr. Anne Brolien


Auch wir sind diesen Weg gegangen. Wir haben gelernt anzunehmen und loszulassen. Denn das ist ein Teil des Lagom-Weges und gleichzeitig die Grundlage unseres Buches ,Lagom achtsam. Mehr Balance und Zufriedenheit durch weniger müssen & Stress.

Lagom kommt übrigens aus Schweden und bedeutet so viel wie ,genau richtig‘. Die Lagom-Methode ist dabei mehr als nur ein Wort, sondern ein tiefes Gefühl von Zufriedenheit, welches Dich im Alltag begleiten kann. Und Lagom bezeichnet immer einen gesunden Ausgleich; und so eben auch den Ausgleich zwischen Annehmen und Loslassen.

Wir waren immer auf der Suche nach dem Glück. Das Glück war aber irgendwie immer dort, wo wir nicht waren: an einem anderen Ort, in der Zukunft, irgendwie immer woanders und das macht auf Dauer unzufrieden. Das war zumindest eine ziemlich sichere Methode, unglücklich zu sein, denn wir hatten keine Zeit mit unserem Glück zusammen.

Mittlerweile ist für uns aber klar: Das Einzige, was uns zur Verfügung steht, ist das Heute, Hier & Jetzt und sind wir heute nicht glücklich, werden wir es auch nicht in Zukunft. Spannenderweise lernt unser Gehirn nämlich von unserem Verhalten. Also: Wenn wir Glück & Zufriedenheit immer mit etwas in der Zukunft verbinden, wird es schwer, das Erreichen eines Ziels mit Glück zu verbinden und dann plötzlich glücklich „sein zu dürfen“.

Der erste Schritt zum Glück ist Annehmen

Also hieß es für uns erstmal, Annehmen von dem, was uns umgibt und von dem, was wir haben. Wir haben uns gefragt:

  • Was ist jetzt gerade?
  • Wofür bin ich jetzt gerade glücklich?
  • Was würde ich schmerzlich vermissen, wenn ich es jetzt nicht hätte?

 Dabei ging es aber auch um das Annehmen von allem, was uns gerade vielleicht nicht so gut gefällt, was wir ,eigentlich‘ lieber nicht haben wollen. 

 

Warum ist Annehmen der erste Schritt – und kommt vor dem Loslassen?

Nur was Du angenommen hast, kannst Du loslassen. Warum? Dazu gibt es eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse. Nehmen wir mal unsere Gefühle. Wir sind traurig oder wütend. Dann ist das Gefühl in dem Moment erst mal da – ob Du es magst oder nicht. Du kannst es nicht löschen, wie ein Wort auf dem Computer. Es gehört in diesem Moment zu Dir und will gesehen werden.

Es sind Deine Gefühle und sie wollen Dir etwas sagen. Sie haben eine Aufgabe, so konnte laut Forschung nachgewiesen werden, dass erst durch das Annehmen unserer Gefühle, sich diese „beruhigen“ können.

Mehr noch: Die Wissenschaft zeigt, dass negative Gefühle, die wir versuchen zu verdrängen, erst recht gesehen werden wollen. Sprich: Diese dominieren unser Leben noch mehr, als wir es eigentlich wollen.

Also ist unser erster Schritt immer: Unsere Gefühle, unsere Gedanken oder auch Situationen, die wir erleben, anzunehmen. Denn: Alles ist in diesem Moment da. Dazu hilft uns persönlich immer wieder Achtsamkeit mit vielen verschiedenen Übungen, die wir täglich im Alltag ausführen und auch in unserem Buch beschreiben (Lagom achtsam. Mehr Balance und Zufriedenheit durch weniger Druck & Stress).

Erst wenn wir das Jetzt annehmen und nicht damit hadern, können wir es schaffen, Glück im Hier & Jetzt zu (er)leben, und nicht nur darauf zu warten.


Der zweite Schritt zum Glück ist Loslassen

Nach dem Annehmen kommt das Loslassen. Loslassen von Gefühlen, Gedanken, zu hohen Erwartungen und der Annahme, dass später alles besser wird.

Loslassen gehört für uns dazu und das tun wir täglich – auch wenn es nur kleine Dinge sind. Wir lassen Erwartungen los, Gedanken los, wir lassen selbst den Tag los, wenn wir schlafen gehen. Wenn ich Freunden eine WhatsApp Nachricht schreibe, lasse ich die Erwartung los, dass derjenige antwortet. Natürlich freue ich mich, wenn ich von Ihnen lese, aber ich erwarte es eben nicht. Und sollte ich eine dringende Antwort benötigen, rufe ich einfach direkt an und kläre es telefonisch.

Auch auf unserem persönlichen Lagom-Weg zum Glück haben wir immer wieder losgelassen. So sind es beispielsweise Ideen oder Projekte, die nicht funktionieren. Nachdem wir diese loslassen, fragen wir uns:

  • Was habe ich daraus gelernt?
  • Wofür ist das gut?

So hält uns ein missglücktes Projekt nicht fest, sondern lässt uns wachsen und weitergehen.

 

Warum gehört auch das Loslassen zum Glück?

Nur wenn ich etwas loslasse, bin ich frei für den nächsten Moment, für das nächste Erlebnis, für den nächsten Gedanken – ganz im Sinne der Achtsamkeit.

 

Wer loslässt, hat beide Hände frei.
Dr. Anne Brolien

 

Genau deshalb sind für uns die ersten Schritte zum wahrhaften Glück Achtsamkeit mit Annehmen & Loslassen.

All diese Fragen zusammen mit Achtsamkeitsübungen, haben uns von einer stetigen Unzufriedenheit im Jetzt in eine Zufriedenheit gebracht. Das wiederum heißt nicht, dass immer alles gut ist und es keine negativen Gefühle gibt. Sondern es beschreibt eine tiefe Zufriedenheit, die stabil in uns wohnt. Diese hält den Stürmen des Lebens besser stand und hilft uns, diese zu überstehen.

Danke an Christine von http://tellyventure.com/ zur Idee der Blogparade zum Thema Loslassen! Wir freuen uns auf viele interessante Artikel. 

Mehr über die Aufgaben unserer Gefühle und warum positive und negative Gefühle zu unserem Glück beitragen, findest Du in unserem Buch „Lagom achtsam. Mehr Balance und Zufriedenheit durch weniger Druck & Stress“. Seit Anfang Mai 2018 sind wir sogar unter den Bestsellern auf Amazon in der Kategorie Meditation & Yoga, Kommunikation & Psychologie.

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