Välkommen in einer neuen Ära.

Neueste Studien zeigen „Bewegung für ein längeres Leben“ – nur wieviel?

Viele kennen vielleicht die Aussage „Ich sollte mich mehr bewegen“, „Ich sollte mehr Sport machen“. Ganz beliebt sind zur Umsetzung immer der Jahresanfang oder die Zeit um den Sommer herum, um der perfekten Badefigur zumindest ein bisschen näher zu kommen. Viele wissen auch, dass Bewegung nicht nur gut ist, um besser in Form zu kommen und gut auszusehen, sondern wissen auch dass Bewegung gesünder ist. Doch wieviel macht das wirklich aus? Und wieviel müssen wir uns dafür bewegen? Genau das hat sich die Professorin I-Min-Lee der Harvard Medical School genauer angeschaut.

In einer kürzlich veröffentlichten Studie mit über 17.000 Teilnehmern im Durchschnittsalter von 72 Jahren konnte gezeigt werden, dass die Sterberate innerhalb der vier Jahre Studienzeit um beeindruckende 60% reduziert werden konnte, wenn die Teilnehmer sich sportlich betätigen.

Wieviel sollte man sich nun bewegen, um gesünder zu leben?

So zeigen 150 Minuten, sprich 2,5 Stunden wöchentliches moderat-intensives Training oder 75 Minuten sehr intensives Training bzw. Aerobic und Muskeltraining mehr als zwei Tage pro Woche Auswirkungen auf unsere Lebensdauer. Leichte körperliche Aktivität zeigt zumindest im Rahmen dieser Studie keine signifikante Reduktion der Sterblichkeitsrate, also trägt nicht zu einem längeren Leben bei, wobei hier natürlich auch positive Effekte resultieren können, die aber nicht Teil dieser Studie waren.

Jetzt kannst Du natürlich ganz schnell daraus falsche Schlüsse ziehen, und zwar:

  • So viel schaffe ich nicht, also kann ich es gleichbleiben lassen.

Stimmt nicht, denn getreu dem Motto, ‚Kleinvieh macht auch Mist‘, ist es sehr wichtig, dass Du Dich überhaupt bewegst, auch wenn es weniger als die empfohlene Zeit ist. Es geht um Dein Leben und Deine Gesundheit!

  • Spazieren bringt nichts.

Stimmt nicht, auch wenn im Rahmen dieser Studie keine längere Lebensdauer nach leichter Bewegung festgestellt werden konnte, hat einfaches Gehen viele andere positive Auswirkungen, die nicht vernachlässigt werden sollten. So hilft es beispielsweise um Probleme zu lösen, da Du die Perspektive änderst oder kann zur Meditation genutzt werden, die wiederum Deine Gesundheit stärkt und Dich entspannt, um einige Beispiele zu nennen.

Was heißt das für Dich? Was sind die „richtigen“ Schritte?

  • Bewege Dich, am besten täglich!

150 Minuten pro Woche heißt nur 20 Minuten täglich etwas schneller gehen, dass Du etwas ins Schwitzen kommst. Das ist umgerechnet von 24 Stunden nur 1% Deines Tages, aber kann Dein Leben um viele Jahre verlängern.

  • Nutze das, was Dir zur Verfügung steht und warte nicht auf irgendwann.

Wenn Du nicht das Ideale zur Verfügung hast, das Meer um die Ecke zum Joggen oder den Park, dann nimm das, was Dir der Alltag bietet. Deine Gesundheit fragt nicht nach dem Ideal und sollte auch nicht auf später warten sollen. Nimm die Treppe, nicht den Fahrstuhl oder den Aufzug. Organisiere auf der Arbeit Meetings, wo gestanden wird – die sind effektiver, dauern nicht so lange und sind gesünder. So gibt es viele Beispiele, wie Du Bewegung in Deinen Alltag einbauen kannst.

Wir möchten Dich dazu ermutigen, Dich zu bewegen, für Deinen Körper und Deinen Geist – denn Bewegung brauchst Du auch für Deinen Lagom-Weg. Lagom kommt aus dem Schwedischen und steht für „genau richtig“. Wir möchten Dir dieses schwedische Lebensgefühl näherbringen, damit Du gesund und lange glücklich lebst!

 

Weitere spannende Impulse und Artikel dazu findest Du regelmäßig, wenn Du uns auf Facebook folgst: Hier geht es zu unserer Facebook-Seite.

Zudem haben wir im Februar 2018 unser Buch veröffentlicht: E-Book: Lagom Achtsam - Dein schwedischer Reisebegleiter zu nachhaltigem Glück und Zufriedenheit.

 

 

 

 


Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen